Zeit, den Pullover zu wechseln

Wenn wir auf die Welt kommen, erhalten wir unseren Pullover. In dem ist alles eingestrickt, was wir an Prägungen, Überzeugungen und Vorstellungen von unserer Familie, unserem Umfeld und dem gesellschaftlichen und kulturellen Umfeld mitnehmen. Oft merken wir gar nicht, wie dieser imaginäre Pullover uns im Leben bremst und daran hindert, in unsere Kraft zu kommen, unseren eigenen Weg zu gehen. Wenn wir vom vorgetrampelten Pfad abkommen, zwickt uns der Pulli, als wären wir damit an einem Nagel hängengeblieben. Oft gehen wir dann schnell zurück auf die gewohnte Spur um ja nichts kaputt zu machen und uns nicht zu verletzen.
Glücklich und frei wirst du, wenn du realisierst, dass du einen Pullover trägst, den du dir nicht selber ausgesucht hast und dich traust, einen neuen zu stricken. Deinen eigenen. Es dürfen durchaus auch Fäden aus dem bisherigen Pullover mit verarbeitet werden. Aber nur die, die du dir selber aussuchst. Den Rest kannst du entsorgen. Wenn du den Mut aufbringst, dich „neu einzukleiden“ und somit deine dich einengenden Maschen auftrennst, wird alles für dich möglich!

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