Eben habe ich einen halben Roman über mich geschrieben und alles wieder gelöscht. Wenn du meine Biographie lesen wolltest, wärst du im Buchhandel und nicht auf meiner Homepage.

Aber was möchtest du hier lesen, damit du mich kennenlernst und spürst, ob du bei mir richtig bist?

Ich habe mich entschlossen, dir hier 10 Dinge aufzuschreiben, die mir spontan in den Sinn kommen. Ganz ungeordnet. Das ist ein Experiment. Ich freue mich auf dein Feedback dazu. Also nur, wenn du’s dann auch gelesen hast. Und natürlich nur, wenn es dir gefallen hat. *zwinker*

Obwohl ich 1978 geboren bin, hatten wir im Kindergarten ein Plumsklo, auf das unsere Kindergärtnerin uns jeweils begleitet hat aus Angst, wir könnten in die Jauchegrube stürzten. Wer weiss wie sehr mich diese Erfahrung geprägt hat. Eine verwegene Psychologin hat sogar behauptet, das könnte der Grund sein, warum ich Pflegefachfrau wurde. Unbestritten hat sich das Thema «Begleitete Ausscheidung» von der Grundausbildung, über die Intensivstation zur Palliativpflegeabteilung bis zur Arbeit mit chronischen Schmerzpatienten durchgezogen. Aber ob wirklich das Kindergartenklo für meine ursprüngliche Berufswahl verantwortlich ist, oder ob ich nicht doch dem Schema X gefolgt bin (älteste Tochter einer Bauernfamilie = zukünftige Krankenschwester), ist nicht ganz klar.

Ich liebe es mit Hilfe von Bildern Dinge sicht- und spürbar zu machen. Wenn ich mich mit Menschen oder Situationen beschäftige, tauchen vor meinem inneren Auge sofort Bilder auf. Beschreibe ich anderen diese Bilder, werden für sie Zusammenhänge, Stolpersteine und anstehende Schritte sofort sicht- und spürbar und es entsteht Klarheit. Ausserdem fühlen sie sich erkannt und verstanden, was wohltuend und beziehungsfördernd für sie ist.

Jede starke Frau hat einen starken Mann an ihrer Seite – und starke Töchter. Mein wundervoller Mann und unsere grossartigen Mädels halten mir immer wieder den Spiegel vor und ermöglichen mir damit mich in liebevoller Umgebung entwickeln und entfalten zu können. Für dieses kostbare Spiel- und Übungsfeld bin ich unendlich dankbar.

Es ist mir wichtig, Menschen zu ermutigen ihren Platz einzunehmen, sich treu zu sein und ihren eigenen Raum zu halten – dann sind sie wirksam und eine Bereicherung für alle. Diese Überzeugung verleitet mich dazu mit einem Augenzwinkern darauf hinzuweisen, dass wer seinen Platz nicht einnimmt, jemand anderem im Weg steht.

Sensibel zu sein, war für mich als Kind schrecklich, weil ich damit nicht grade viele Plus-Punkte gesammelt habe. Im Laufe meines bisherigen Lebens habe ich diese vermeintliche Schwäche zu einer Stärke entwickelt. Dazu zu stehen, dass ich sehr feine Antennen habe, eine starke Empathie und eine sehr präsente Intuition, ist mir lange schwergefallen. Heute sind es grade diese Fähigkeiten, gekoppelt mit meinem praktischen Verstand und meiner humorvoll-spielerischen Herangehensweise, die für meine Arbeit und in meinem Leben unverzichtbar sind.

Ich habe eine Schwäche für Süssigkeiten und Gebäck. Es gab Zeiten, da habe ich von dem Mittagessen ohne mit der Wimper zu zucken acht Berliner verdrückt. Natürlich heimlich. Als ich mich irgendwann getraut habe, dazu zu stehen, sind zwei Dinge passiert: 1. Haben mir plötzlich alle Berliner mitgebracht. 2. Hatte ich auf wundersame Weise keine Berliner-Heisshunger-Attacken mehr. Dieses Erlebnis fliesst fest in meine Arbeit ein. Ich bin der Überzeugung, wenn wir offen zu uns und unseren Bedürfnissen stehen, regulieren wir uns automatisch selber. Je mehr wir versuchen, etwas zu verheimlichen, umso grösser und grösser wird die Angst davor, die Schwäche könnte entdeckt werden. Die Vertuschung aufrecht zu erhalten, zieht viel Energie ab und schwächt uns.

Da fällt mir grad noch etwas Anderes ein zum Thema Energie: Energie hast du nie zu wenig. Wenn du das Gefühl hast, keine zu haben, dann hast du sie am falschen Ort parkiert. (Also zum Beispiel eben bei den heimlichen acht Berlinern und der Angst, es könnte jemand deine Schwäche aufdecken.) Ich bin übrigens sehr gut darin, diese Energie-Parkplätze aufzuspüren und zur Umleitung zu bewegen.

Ich bin ein Werkelzwerg. Also eine Macherin und eine Praktikerin. Und wie die Duracell-Hasen mit enorm viel Energie ausgestattet. Trotzdem mag ich die Stille. Die grossen Zusammenhänge und der Sinn hinter allem beschäftigen mich. Je älter ich werde, desto mehr habe ich das Bedürfnis zu Sein. Immer wieder inne zu halten und mich in mich zurückzuziehen. Ich wäre aber nicht ich, wenn’s nicht anschliessend wieder voller Schwung und Freude weiterginge.

Eine Freundin sagte mal, meine Gabe sei die Freude und die strahle aus meinen Augen. Wer weiss, ob das stimmt. Ich glaube aber, sie meinte das gleiche, wie meine Tochter, wenn sie sagt: «Du siehst manchmal aus, wie ein kleines Mädchen.» Damit meint sie Momente, in denen ich ganz in der Freude aufgehe. In einer Welt, die voller Katastrophen und Dramen ist, ist die Freude vielleicht wirklich eine Gabe.

Seit einigen Jahren gehe ich ins Kickbox-Training. Dort habe ich neben der Technik sehr viel über mich selber gelernt. Aggression als natürlichen Teil von mir anzuerkennen, fand und finde ich manchmal immer noch schwierig. Mein Trainer sagt, dass der Kampf nach innen die grössere Herausforderung ist, als der nach aussen. Und ich neige dazu ihm zu glauben.

Wie gefällt dir mein Experiment? Bin ich für dich greifbarer geworden? Jetzt im Nachhinein fällt mir ganz viel ein, was ich noch schreiben müsste. Was wichtig wäre und du wissen solltest. Aber ich lasse es so stehen. Es ist ja eben ein Experiment. Und ich freue mich auf dein Feedback dazu.

Zögere nicht und frage einfach, wenn du gerne mehr über mich und meinen Werdegang erfahren möchtest. Du darfst dir auch dafür gerne ein kostenloses Orientierungsgespräch mit mir buchen. Ich freue mich dich kennenzulernen und dich mit dem, was ich gut kann, auf deinem Weg zu unterstützen, zu bestärken und zu inspirieren.

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Pirmin A.


"Du bist ein herzensguter Mensch und strotzt vor Energie. Du kannst auch kritisch sein. Aber immer auf eine konstruktive, respektvolle und sogar humorvolle Weise."


Manuela G.


"Du hast eine erweckende, ganzheitliche Sichtweise, Aspekte, was mir sehr gut tut und meinen Horizont erweitert."


Lea N.


"Ein Humortraining kann ich allen wärmstens empfehlen. Weil wir es alle so nötig haben. Man lernt sich von einer ganz anderen Seite nochmals neu kennen."


Schau dir das Interview mit Lea an.

Andrea P.


"Du kommst langsam auf einen zu. Im Gespräch mit dir fühlt man sich gesehen, verstanden und aufgefangen."


Regula W.


"Du hast eine grosse Gabe im Gespräch den Menschen ohne Vorbehalte mit grosser Wertschätzung abzuholen. Du erspürst sehr schnell, wo ich gerade stehe und was ansteht. Durch deine in dir ruhende Art kannst du mir dies spiegeln, ohne deine Meinung reinzuinterpretieren. Mit deinen klaren Worten und deiner sprudelnden Energie, die aber nicht aufdringlich wirkt, bietest du deinem Gesprächspartner an, sich auf diese Situation einzulassen, reinzuspüren und hinzusehen. Ich finde dies eine unglaubliche Gabe und freue mich immer auf Gespräche mit dir."


Annamarie S.


"Bei dir fühle ich mich rundum wohl, aufgehoben, kann sein, wie ich bin. Du bist für mich echt, geerdet, 100% authentisch und wertefrei. Du bringst es immer auf den Punkt. Egal, was es ist. Du nimmst die Menschen, wie sie sind. Du bist humorvoll, offen und ehrlich. Ausserdem hast du eine wunderschöne Sprache und Wortwahl. Deine Bodenständigkeit schätze ich sehr."