Nimm es nicht so schwer –

Nimm es nicht so schwer

WIE ES DIR IM MOMENT ERSCHEINT

Leichtigkeit entsteht aus der Akzeptanz, dass wir nicht immer alles unter Kontrolle haben. Humor ist eine Strategie um in solchen Momenten nicht zu verzweifeln. Dabei authentisch zu sein, ist die Kunst dabei.


Wenn du dich dafür entscheidest, dem Leben mit mehr Humor und Leichtigkeit zu begegnen, bedeutet das nicht, von heute an über alles zu lachen. Die Quelle von Humor ist oft – wenn nicht immer – das Leid. Die Dinge, die eben nicht solaufen, wie du es dir wünschst.


Enttäuschungen, Verletzungen, Kontrollverlust und Schicksalsschläge sind schmerzhaft. Lass diesem Schmerz auf jeden Fall Raum. Er gehört dazu. Die Kunst liegt darin, in einem bestimmten Moment wieder Distanz aufbauen zukönnen. Um nicht erdrückt zu werden. Und da kann Humor, richtig eingesetzt, eine sehr heilsame Wirkung entfalten. Dich einen Moment aus dem Elend ziehen. Sogar neuen Spielraum eröffnen. Vielleicht fällst du auch wieder zurück – was soll’s. Dann schaffst du dir bei nächster Gelegenheit eine neue „Lächel-Pause“! Denn sie bringt dir auf jeden Fall Erleichterung und neue Energie um in deinem Prozess weiterzukommen.


Je vertrauter du mit der HumorStrategie wirst, desto häufiger wirst du auf Situationen stossen, die du ganz einfach mit Heiterkeit erleichtern kannst. Da reicht nur ein kleiner Perspektivenwechsel und das Relativieren gelingt ohne Anstrenung. Denn in vielen Alltagssituationen ist das Drama häufig nicht so gross, wie wir glauben.


Aber du wirst nach wie vor Momente haben, die sich schmerzhaft, traurig oder stressig anfühlen – und die das auch sein und bleiben dürfen. Auch wenn du im Grossen und Ganzen deinem Leben mit heiterer Gelassenheit begegnest.

Yin – Weiblichkeit richtig verstehen

Mittwoch 5. Mai 2021 um 19 Uhr

Online-Veranstaltung via Zoom

Zum Inhalt: „Die Welt ist aus den Fugen!“ Dieses Zitat von Hamlet ist sehr alt. Und doch sehr aktuell. Fugen sind da, um etwas zu verbinden und zusammen zu halten. Dass das verbindende Element an vielen Orten fehlt, kann wohl niemand abstreiten. Aber was ist es denn, was uns und der Welt fehlt? Es ist die weibliche Energie in ihrer machtvollen Schönheit. In einer Welt, in der die Yang-Energie ausser Rand und Band ist, braucht es eine Rückbesinnung auf unsere Yin-Kraft. Damit wir das Yang zähmen und sich eine Balance einstellen kann. In uns selbst und in der Welt.

Aber was ist die Yin-Energie? Wie sieht Weiblichkeit in ihrer kraftvollen Form aus? Und wie kannst du diesen Anteil in dir stärken?

Zu diesen Fragen möchte ich dir klärende und inspirierende Impulse mitgeben. Damit du deinem Yin auf die Spur kommst und damit dein wahres Ich, deine Präsenz und deine Wirksamkeit besser spüren und leben lernst.

Ausgleich: CHF 25

Anmeldung bis 2. Mai 2021

Beitragsbild von mohamed_hassan @pixabay.com

SEIN & WIRKEN

Stärkung. Inspiration. Lebensleichte Strategien & Networking

Sa 29. Mai 2021

9 bis 13 Uhr

Praxishuus Wil SG

Wir alle möchten unseren Platz einnehmen, etwas bewirken, gesehen und wertgeschätzt werden. Dafür tun wir sehr viel – bewusst oder unbewusst. Das kostet Zeit, Energie und Nerven und bringt oft gar nicht die Resonanz, die wir uns wünschen.

Wie wäre es, wenn du mehr ins Sein kommen würdest? Deine Tun-Fähigkeiten mit deiner Präsenz ergänzen? Aus dir heraus etwas bewegen, statt dich im Aussen zu verlieren? Wie das geht und was das bringt? Lass dich inspirieren und ermutigen, deine Strategien zu erweitern und es dir damit leichter zu machen.

Ausserdem möchte ich dir ermöglichen, an diesem Vormittag dein Netzwerk zu vergrössern. Denn gemeinsam sind wir oft wirkungsvoller als allein.

Inhalt:

Sein & Wirken lassen

Perfektion und Kontrolle sind Bedürfnisse, die wir alle mehr oder weniger spüren. Etwas so sein und wirken zu lassen, wie es ist, braucht manchmal viel – und ist doch so einfach.

Yin & Yang

Die Welt besteht aus Gegensätzen und trotzdem ist alles Eins. Dieser kleine Einblick in die Rolle von Yin und Yang in deinem Alltag hilft dir, ganz rasch mehr Stabilität und Leichtigkeit zu finden.

Humor & Heiterkeit

Was ist Humor eigentlich und wie kannst du ihn auf verbindende, liebevolle und authentische Weise einsetzen? Eine Inspiration wie du dich und dein Umwelt mit Heiterkeit entlasten und stärken kannst.

Networking

Nutze die Gelegenheit neue Menschen kennenzulernen und dich zu vernetzen. Es gibt ein Network-Speed-Dating und verschiedene Gefässe um dich mit anderen auszutauschen. Vergiss deine Visitenkarten nicht.

Ausgleich: CHF 130 inkl. Snacks und Getränke

Anmeldung bis spätestens am 19. Mai 2021

Kampfhunde

Lebensleicht – Kolumne in der Regie Die Neue, erschienen am 16.4.21

Wissen Sie, dass wir Menschen mit Kampfhunden ganz viel gemeinsam haben? Je nach Lebensumständen und Erfahrungen sind wir wunderbare, charakterstarke und sehr soziale Wesen oder können tatsächlich sehr gefährlich sein. Und noch eine Gemeinsamkeit gibt es: Egal, wie liebenswürdig und sanft ein Kampfhund ist, wenn er dann doch einmal zubeisst, dann lässt er nicht mehr los. Wir Menschen beissen – in der Regel – nicht in Arme und Beine unserer Widersacher, aber wir verbeissen uns sehr gerne sprichwörtlich. In unsere Prinzipien, unseren fixen Tagesablauf oder unsere Überzeugungen. Oft ist es uns nicht einmal bewusst und deshalb hängen wir wie Kampfhunde mit zusammengepressten Kiefern irgendwo fest und können uns nicht erklären, weshalb wir nicht vom Fleck kommen. Dabei ist die Frage, warum wir zugebissen haben, nebensächlich. Es gibt viele gute Gründe zu beissen. Tatsächlich oder im übertragenen Sinn. Dieser gesunde Schutzimpuls wird für uns selber aber rasch zu einem einschränkenden Problem, wenn wir nicht wieder loslassen können.

Probieren Sie einmal folgendes aus: Führen Sie Ihre rechte Hand waagerecht vor Ihren Mund. Ab jetzt bewegt sich der Arm bis zum Ende der Übung nicht mehr. Beissen Sie nun – bitte ganz sanft – in Ihre Hand und versuchen Sie sich in dieser verbissenen Position umzusehen oder einer alltäglichen Verrichtung nachzugehen. Denken Sie daran, dass der Arm unbeweglich bleibt. Was stellen Sie fest? Nun lösen Sie den Biss und lächeln stattdessen. Der Arm darf sich wieder bewegen. Blicken Sie sich um und bewegen Sie sich etwas durch den Raum. Der Unterschied ist deutlich, oder nicht?

Testen Sie diese Erfahrung doch mal im sprichwörtlichen Sinne und lassen Sie sich überraschen, wie sich die veränderten Blick- und Bewegungsmöglichkeiten auf Ihr Leben auswirken. Sie denken, Sie seien nicht verbissen oder wissen nicht in was? Dann wenden Sie sich vertrauensvoll an die Menschen in Ihrem täglichen Umfeld…. J

Augen-Blicke

Lebensleicht – Kolumne in der Regie Die Neue, erschienen am 19.3.21

Egal wie mal zur Maskenpflicht steht, eins lässt sich nicht abstreiten: Begegnungen sind deutlich anstrengender. Oder können es zumindest sein. Die unsichtbare Mimik im Gesicht unseres Gegenübers macht uns zu schaffen. Wenn auch nur unbewusst. Ein Lächeln – so die Lachforschung – kann aus 200 Metern Entfernung erkannt werden. Zu früheren Zeiten konnte man so schon von weitem erkennen, ob man vorsichtshalber den Speer zücken sollte oder eine bevorstehende Begegnung friedlich abläuft. So erstaunt es nicht, dass es manchmal scheint, als liefen zurzeit viele mit einer Waffe im Anschlag durch den Alltag. Der unbewusste Kampfmodus in uns läuft weiter, da die Entwarnung in Form eines unverbindlichen Lächelns fehlt.

Das Tragen einer Maske wird uns voraussichtlich noch eine Weile begleiten, warum es sich meiner Ansicht nach lohnt, neue Strategien auszuprobieren. Mein Tipp: Blickkontakt. Achten Sie einmal darauf, wie oft Sie mit anderen Menschen Augenkontakt aufnehmen. Ob zu Hause, beim Einkaufen, bei der Arbeit oder wenn Sie beim Spazieren jemandem begegnen. Haben Sie schon bemerkt, dass wir selbst in einem persönlichen Gespräch häufig mit den Augen nicht bei unserem Gegenüber verweilen, sondern unser Blick durch den Raum schweift? Wenn wir unsere Gesprächspartner*innen anschauen, dann eher auf den unteren Teil des Gesichts. Augenkontakt aufnehmen und sogar halten, braucht Mut. Nicht um sonst gelten die Augen als sprichwörtliches Tor zur Seele. Ein Blick sagt mehr als tausend Worte und lässt in einem kurzen Moment mehr erkennen als lange Reden. Ein direkter Blickkontakt ist ehrlicher und hat mehr Wirkung als ein aufgesetztes Höflichkeitslächeln. Sogar das Jammern fällt schwerer, wenn man sich dabei in die Augen schaut. In der momentanen Zeit zwei gute Gründe es auszuprobieren, finden Sie nicht auch?

Monitor-Monster ausgetrickst

Heute war mal wieder einer jener Tage: Von morgens bis abends vor dem Bildschirm. So unbegrenzt und grossartig die Möglichkeiten sind, die mir die digitale Welt bietet, scheint sie auch alles zu verschlucken, was sonst noch existiert. Die Zeit rast, meine Durchblutung sinkt unter null – wenn man die Temperatur meiner Füsse als Gradmesser nimmt. Jegliches Gefühl für Hunger und Durst kommt mir abhanden. Und auch wenn ich mich grade kreativ entfalten (sollte), schwindet die Kreativität mit jeder Stunde und weicht einer Ungeduld, weil das Ergebnis nie so ist, wie es mein Perfektionsanspruch es erwartet. Mein Monitor-Monster frisst mir sogar meinen Sinn für Humor! Ausser Anspannung haben kaum emotionale Regungen mehr Platz. Und da hört der Spass dann wirklich auf. Denn ohne Emotionen und ein wenig Heiterkeit ist mir mein Leben einfach zu eintönig. J Darum habe ich mich entschieden, meinem Monitor-Monster heute einen Maulkorb anzuziehen und mir mein Gespür fürs Leben trotz Computerarbeit zu bewahren. Und das ging so: Ich habe meinen Timer auf dem Handy so eingestellt, dass jede Stunde eines meiner Lieblingslieder abgespielt wurden. Während diesen musikalischen Unterbrüche habe ich tanzend den Weg zur Küche überwunden und für Nachschub an Tee, Kaffee oder einer feinen Zwischenverpflegung gesorgt. Das alleine hat mir so viel Schwung bewahrt, dass ich immer wieder lustige Ideen hatte um Emails mit ein bisschen Humor aufzupeppen oder ein Telefongespräch mit einer lustigen Anekdote zu würzen. Den Feierabend habe ich mit (fast) warmen Füssen und dem guten Gefühl gestartet, einen kreativen und produktiven Arbeitstag hinter mir zu haben. Juhui! Das motiviert mich doch gleich, es beim nächsten Mal wieder so zu machen. Oder noch besser: Eine neue Variante zu kreieren um das energiefressende Monitor-Monster in Schach zu halten!

Happy End

Kaum ein Hollywood-Film kann darauf verzichten. Viele behaupten sogar, die Handlung sei bei einem Film zweitrangig, wenn nur das Ende stimme. Und sind wir ehrlich: Das warme Herzgefühl, wenn sich das Paar nach diversen Wirren doch noch findet oder der Held die Welt gerettet hat, ist schon wunderbar. Da möchte man den Fernseher am liebsten gar nicht abstellen. Und genau da ist der Haken. Habe Sie sich schon einmal überlegt, wie die Geschichte nach «The End» weitergehen würde? Glauben Sie, dass Liebespaar würde sich die nächsten hundert Jahre schmachtend in den Armen liegen? Kaum! Nicht mal James Bond schippert ewig mit seinem Filmsternchen ungestört übers Meer. Früher oder später wartet der nächste Bösewicht. Zum Glück. Ich stelle mir vor 007 würde irgendwann vor Langeweile über Board gehen. Wenn man im richtigen Moment den Vorhang zieht, hat jede Geschichte ein Happy End. Auch die Lebens-Geschichte von jedem einzelnen von uns. Nur geht in der Wirklichkeit das Leben eben immer weiter. Wie beim «Leiterli-Spiel» wechselt es manchmal unerwartet die Richtung. Ein vermeintliches Glück entpuppt sich im Nachhinein eher als Pech und umgekehrt. Weil wir nie wissen, was noch kommt, macht es im Grunde auch keinen Sinn, ständig zu beurteilen, ob etwas ein Fluch oder ein Segen ist. Und ganz ehrlich: Hätten Sie in Ihren glücklichsten Momenten Ihre Geschichte beenden wollen? Im Gegenteil, oder? Wagen wir es nicht lieber uns den Herausforderungen des Lebens zu stellen, als freiwillig auf Lebenszeit zu verzichten? Trotzdem ist es manchmal hilfreich, den Blick für die möglichen «Happy-End-Szenen» um in den anstrengenden Momenten den Mut nicht zu verlieren. Machen Sie dazu einfach folgendes: Jedes Mal, wenn Sie sich einen kleinen oder grossen Erfolg verbuchen, wenn Ihnen das Glück hold ist und Sie mit sich zufrieden sind, machen Sie sich eine kleine Notiz. Ich bin sicher, Sie werden staunen wie filmreif Ihr Leben wäre – und froh sein, dass Sie der Vorhang in Ihrer persönlichen Geschichte noch offen bleibt.

Blackout? Das wäre ja gelacht!

Eigentlich war ich gut vorbereitet, aber als die Aufnahme dann lief und ich das Interview mit Lea starten sollte, hatte ich keinen Plan mehr, was ich eigentlich sagen wollte. Schau dir an, was dann passiert ist. Und überlege dir: Wie reagierst du, wenn du den Faden verlierst?

Spannung weg, Leitung tot

Erschienen in der REGI Die Neue am 5. Januar 2021

Ein bisschen Spannung braucht es im Leben. Jeder Elektriker weiss: Nimmt man die Spannung von einer Leitung, ist die Leitung tot. Das gleiche gilt für Beziehungen, Geschichten, den Job und im Grunde für das ganze Leben: Ist keine Spannung mehr da, keine Freude und keine Neugier, bleibt von der Leidenschaft schnell nur noch das Leiden übrig und man fühlt sich geschafft. Es lässt sich nicht bestreiten, dass die meisten Menschen in unseren Breitengraden meistens stark unter Strom stehen. Deshalb ist es ungemein wichtig geworden, immer wieder für Entspannung zu sorgen. Sonst brennen wir aus – oder durch. Aber wie bei einer defekten Stromleitung ist es nicht die Entspannung alleine, die uns weiterbringt. Denn kaum schalten wir den Strom wieder ein, brennt die Sicherung wieder durch. Sind Sie mal so weit, hilft nur noch eine Sanierung und die kostet einiges an Zeit und Geld. Ob es sich dabei um eine Stromleitung oder Ihr Nervensystem handelt. Die Kunst ist es darum, im Alltag das richtige Mass an Spannung zu finden statt zwischen Vollgas und Energielos zu pendeln. Den Blickwinkel zu verändern ist eine wirkungsvolle Methode um sofort Spannung auszugleichen. Betrachten Sie Ihre alltäglichen Ärgernisse mal aus einer anderen Perspektive. Das löst allfällige Verbissenheit, erweitert Ihren Spielraum und entlastet Sie sofort. Üben Sie den Perspektivenwechsel in dem Sie beginnen Kleinigkeiten mal anders zu machen. Setzten Sie sich beim Essen an einen anderen Platz. Verändern Sie die Reihenfolge beim Ankleiden. Nehmen Sie einen anderen Finger als gewöhnlich um die Kaffeemaschine zu bedienen. Fortgeschrittenen empfehle ich mit dem Partner/der Partnerin die Bettseite zu tauschen. Viel Spass beim Ausprobieren!

Sei stark

erschienen in der REGI Die Neue am 18.12.2020

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Ihnen die meisten Menschen ohne nachzudenken mindestens zehn Dinge aufzählen können, die sie ihrer Meinung nach nicht beherrschen? Fragt man sie nach dem, was sie gut machen, finden sie nach laaaaaaangem nachdenken einige wenige Beispiele. Sicherlich liegt das zum Teil daran, dass wir gelernt haben bescheiden zu sein. Aber ich befürchte, dass viele wirklich nicht wissen, wo ihre Stärken liegen und wie wertvoll sie für andere sind. Den grösseren Teil dieses unglücklichen Zustandes sehe ich eher darin, dass wir uns gewohnt sind «an unseren Schwächen zu arbeiten». Der Wettstreit beginnt, kaum sind wir auf der Welt. Wehe man schläft nicht gleich durch, läuft mit vierzehn Monaten noch nicht oder ist mit zwei noch nicht trocken! Früh lernen wir uns anzustrengen und mit Fleiss auszugleichen, was uns nicht in die Wiege gelegt wurde. Das ist anstrengend und nimmt unsere ganze Aufmerksamkeit in Anspruch. Und dabei fällt uns gar nicht auf, dass wir ja auch Stärken haben. Dinge, die uns ohne Anstrengung gelingen. Für die wir von anderen bewundert werden, die wir an uns selber aber gar nicht bemerken. Schade. Denn warum haben wir unsere Talente bekommen, wenn wir sie nicht einsetzen? Wenn Sie jetzt meinen, wirklich keine besonderen Stärken zu haben, dann liegen Sie falsch. Ja, das behaupte ich einfach so. Sie haben sie einfach noch nicht entdeckt! Fragen Sie mal in Ihrem Umfeld nach und seien Sie nicht erstaunt, wenn Sie Dinge hören auf die Sie spontan mit «Ach das! Das ist doch nichts besonders! » antworten würden. Wiederstehen Sie diesem Impuls! Nehmen Sie das Lob an und schreiben Sie es auf. Lassen Sie Ihre Stärken für sich sichtbar werden und überlegen Sie, wie Sie sie bewusst einsetzen können. Denn wir sind nicht auf der Erde um unsere Schwächen zu optimieren, sondern um etwas aus unseren Stärken zu machen.

Romeo & Julia

Ein kleines Gedankenexperiment um deine Hirnwindungen zu lüften!

Um dem Leben flexibel, mit Freude und auf kreative Weise begegnen zu können, ist es unerlässlich, eingefahrenen Denkmuster immer wieder zu lüften und zu bereichern. Darum hier eine kleine Übungsmöglichkeit.

Romeo & Julia

Mein Lösungsvorschlag

Romeo & Julia sind – oder vielmehr waren – Goldfische. Durch einen heftigen Windstoss wurde das Fenster aufgestossen. Dieses hat das Aquarium zu Boden gestossen, es zerbrach, das Wasser lief aus und die Fische sind gestorben.

Wie sieht deine Lösung aus? Hinterlasse deinen Vorschlag als Komentar!

Glücksache

erschienen in der REGI Die Neue am Freitag, 27. November 2020

Ein weiser Mann soll gesagt haben, Glück sei ein Massanzug. Wer versucht, das Glück eines anderen anzuziehen, wird also nie passend gekleidet sein. Das eigene passende Glück zu schneidern fällt uns deshalb oft schwer, weil wir ständig nach rechts und links schielen, vergleichen und bewerten.

Aber woher wissen wir denn, dass wir wirklich Glück haben, wenn wir nicht vergleichen? Was ist Glück, wenn nicht die Gewissheit, die besseren Karten als die anderen in den Händen zu halten? Einfacher wird es, wenn wir von dem, was Glück ist zu dem übergehen, wie Glück sich anfühlt. Für die meisten Menschen sind Liebe, Lachen und Heiterkeit oft wesentliche Symptome für einen Glückszustand. Sie werden häufig begleitet von Grosszügigkeit und Erfolg. Wenn Sie also nicht wissen, was genau Ihr ganz persönliches, massgeschneidertes Glück sein könnte, dann achten Sie auf die genannten Gefühle und Zustände. Wenn Sie mehrere davon gleichzeitig an sich wahrnehmen, sind Sie Ihrem Glück auf der Spur! Es lohnt sich auf jeden Fall, dass Sie also ganz häufig lachen, lieben, heiter sind und sich grosszügig zeigen. Sie werden dadurch erfolgreicher sein. Aber nicht nur Sie selbst. Denn alle aufgezählten Symptome von Glück sind ansteckend. Sogar der Erfolg! Spätestens seit diesem Jahr wissen wir alle, wie das mit Ansteckungen funktioniert. Seien Sie also trotz Mundschutz und vorbildlicher Handhygiene so oft wie möglich heiter, liebevoll, grosszügig und lächeln sichtbar! Seine Sie erfolgreich daran beteiligt die Welt mit Glücks-Symptomen zu infizieren!