Sei stark

erschienen in der REGI Die Neue am 18.12.2020

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Ihnen die meisten Menschen ohne nachzudenken mindestens zehn Dinge aufzählen können, die sie ihrer Meinung nach nicht beherrschen? Fragt man sie nach dem, was sie gut machen, finden sie nach laaaaaaangem nachdenken einige wenige Beispiele. Sicherlich liegt das zum Teil daran, dass wir gelernt haben bescheiden zu sein. Aber ich befürchte, dass viele wirklich nicht wissen, wo ihre Stärken liegen und wie wertvoll sie für andere sind. Den grösseren Teil dieses unglücklichen Zustandes sehe ich eher darin, dass wir uns gewohnt sind «an unseren Schwächen zu arbeiten». Der Wettstreit beginnt, kaum sind wir auf der Welt. Wehe man schläft nicht gleich durch, läuft mit vierzehn Monaten noch nicht oder ist mit zwei noch nicht trocken! Früh lernen wir uns anzustrengen und mit Fleiss auszugleichen, was uns nicht in die Wiege gelegt wurde. Das ist anstrengend und nimmt unsere ganze Aufmerksamkeit in Anspruch. Und dabei fällt uns gar nicht auf, dass wir ja auch Stärken haben. Dinge, die uns ohne Anstrengung gelingen. Für die wir von anderen bewundert werden, die wir an uns selber aber gar nicht bemerken. Schade. Denn warum haben wir unsere Talente bekommen, wenn wir sie nicht einsetzen? Wenn Sie jetzt meinen, wirklich keine besonderen Stärken zu haben, dann liegen Sie falsch. Ja, das behaupte ich einfach so. Sie haben sie einfach noch nicht entdeckt! Fragen Sie mal in Ihrem Umfeld nach und seien Sie nicht erstaunt, wenn Sie Dinge hören auf die Sie spontan mit «Ach das! Das ist doch nichts besonders! » antworten würden. Wiederstehen Sie diesem Impuls! Nehmen Sie das Lob an und schreiben Sie es auf. Lassen Sie Ihre Stärken für sich sichtbar werden und überlegen Sie, wie Sie sie bewusst einsetzen können. Denn wir sind nicht auf der Erde um unsere Schwächen zu optimieren, sondern um etwas aus unseren Stärken zu machen.

Romeo & Julia

Ein kleines Gedankenexperiment um deine Hirnwindungen zu lüften!

Um dem Leben flexibel, mit Freude und auf kreative Weise begegnen zu können, ist es unerlässlich, eingefahrenen Denkmuster immer wieder zu lüften und zu bereichern. Darum hier eine kleine Übungsmöglichkeit.

Romeo & Julia

Mein Lösungsvorschlag

Romeo & Julia sind – oder vielmehr waren – Goldfische. Durch einen heftigen Windstoss wurde das Fenster aufgestossen. Dieses hat das Aquarium zu Boden gestossen, es zerbrach, das Wasser lief aus und die Fische sind gestorben.

Wie sieht deine Lösung aus? Hinterlasse deinen Vorschlag als Komentar!

Glücksache

erschienen in der REGI Die Neue am Freitag, 27. November 2020

Ein weiser Mann soll gesagt haben, Glück sei ein Massanzug. Wer versucht, das Glück eines anderen anzuziehen, wird also nie passend gekleidet sein. Das eigene passende Glück zu schneidern fällt uns deshalb oft schwer, weil wir ständig nach rechts und links schielen, vergleichen und bewerten.

Aber woher wissen wir denn, dass wir wirklich Glück haben, wenn wir nicht vergleichen? Was ist Glück, wenn nicht die Gewissheit, die besseren Karten als die anderen in den Händen zu halten? Einfacher wird es, wenn wir von dem, was Glück ist zu dem übergehen, wie Glück sich anfühlt. Für die meisten Menschen sind Liebe, Lachen und Heiterkeit oft wesentliche Symptome für einen Glückszustand. Sie werden häufig begleitet von Grosszügigkeit und Erfolg. Wenn Sie also nicht wissen, was genau Ihr ganz persönliches, massgeschneidertes Glück sein könnte, dann achten Sie auf die genannten Gefühle und Zustände. Wenn Sie mehrere davon gleichzeitig an sich wahrnehmen, sind Sie Ihrem Glück auf der Spur! Es lohnt sich auf jeden Fall, dass Sie also ganz häufig lachen, lieben, heiter sind und sich grosszügig zeigen. Sie werden dadurch erfolgreicher sein. Aber nicht nur Sie selbst. Denn alle aufgezählten Symptome von Glück sind ansteckend. Sogar der Erfolg! Spätestens seit diesem Jahr wissen wir alle, wie das mit Ansteckungen funktioniert. Seien Sie also trotz Mundschutz und vorbildlicher Handhygiene so oft wie möglich heiter, liebevoll, grosszügig und lächeln sichtbar! Seine Sie erfolgreich daran beteiligt die Welt mit Glücks-Symptomen zu infizieren!

It’s TeaTime

Mentoring & Genuss

Lass dich mit Tee und Scones verwöhnen!

In gemütlicher Atmosphäre kannst du Energie tanken. Was belastet dich? Wo steckst du fest? Wie soll es weitergehen? Finde Klarheit, gewinne an Leichtigkeit und erkenne, wie du deinen nächsten Schritt gehen kannst.

Der TeaTime Special gibt’s nur noch wenige Male zu buchen! Ich freue mich auf dich!😍

https://freudeleicht.simplybook.it#book/service/21

Ausgebremst und vorübergehend parkiert

😲🐑🐑🐑🐑😳😅Auf dem Weg nach Hause fand ich mich auf einer normalerweise verlassenen 80er-Strecke plötzlich parkiert, mitten in einer riesigen Schafherde wieder. Die Situation ist so überraschend aufgetaucht, dass ich leicht irritiert war und erst nach bald drei Minuten auf die Idee kam, sie fotographisch festzuhalten um diesen Post zu machen.Die Symbolik hat mir so gut gefallen. Manchmal werden wir ausgebremst und stecken für einen Moment fest. Genauso fühlen sich in der aktuellen Zeit viele. Von den äusseren Umständen blockiert und verwirrt oder verunsichert.

🍁🐑🍂Im Auto drin war’s trotz herbstlich-kaltem Wetter draussen und der verunmöglichten Weiterfahrt sehr gemütlich. Eigentlich. Das habe ich aber erst festgestellt und zu geniessen begonnen, als die Schafe schon fast an mir vorbei waren.

Nochmals zurück zu den herrschenden Umständen rund um die Pandemie möchte ich dich ermutigen, dich in «deinem Auto» gemütlich einzurichten. Damit dich die vorüberziehenden Umstände nicht in deinem Wohlbefinden beeinträchtigen, sondern das bleiben, was sie sind: eine vorbeiziehende Störung im normalen Ablauf. 💙😇Jede und jeder von uns geht mit solchen Störungen anders um. Richtig oder falsch gibt es nicht. Hauptsache du findest einen Weg, der sich für dich stimmig anfühlt. Falls dir das schwerfällt, hol dir Unterstützung!

Es ist ein Zeichen von Stärke zu spüren, wenn wir an unsere Grenzen stossen und uns dann Hilfe zu holen. 💙😇Schliesslich unternimmst du gegen deine Kopfschmerzen auch dann etwas, wenn du sie hast und verschiebst es nicht auf dann, wenn die Schmerzen von selbst weg sind….

🚗😍Ich wünsche dir freie Bahn und eine gemütliche Fahrt auf der Strasse deines Lebens!😍🚗

Herzlich Sibylle

Kleine blaue Elefanten

🐘🤩✨Die kleinen blauen Elefanten sollen dich durch deinen Alltag begleiten und dir dabei helfen mehr Freude & Leichtigkeit zu erleben. 🐘🤩✨

Das geschieht dadurch, dass sie dich dazu inspirieren
• deine eingefahrenen Muster zu verlassen,
• achtsamer und präsenter unterwegs zu sein und
• immer wieder deine Perspektive zu wechseln.
Und sie helfen dir, dich weniger in den immer gleichen Ärger zu stürzen.

Je häufiger du dich mit ihnen beschäftigst, desto grösser wird der Effekt sein – auch wenn du dir vielleicht nicht bei jeder Übung vorstellen kannst, wozu die jetzt wieder sein soll.
Ich möchte für dich erfahrbar machen, dass es nur ganz wenig braucht, um flexibler, spontaner und empathischer mit Herausforderungen zu jonglieren. Je weniger verbissen du bist, umso leichter fällt dir das Leben – und umso mehr wirst du Freude an dem haben, was du tust!

Viel Spass beim Ausprobieren!

Jetzt geht’s los!
Perspektivenwechsel
LUSTig hören, lesen, schauen
Nase & Ohr
Gehirnjogging
Zahnstocher
Verbissen?!
Fingerübung
Schlaf gut!
Sympathiewelle
Kaffeepausen-Unterhaltung mal anders

Neues „Praxis-Gspänli“

Seit meinem Einzug vor bald 2 Jahren in die Praxis an der Flurstrasse 3 in Sirnach habe ich die Räumlichkeiten mit Marianne Meienberger, Gesundheitspraxis Vivera, und Yvonne Weber, AyurMassage-Therapie, geteilt. Beide haben in der Zwischenzeit ihr zweites Kind bekommen und sich deshaln entschieden, beruflich eine Pause einzulegen. Ich freue mich sehr seit dem 1.11.20 nun mit Anastasiya Glukhenka ein tolles neues Praxis-Gspänli zu haben!

Sie stellt sich kurz selber vor:

Mein Name ist Anastasiya. Ich bin seit über 13 Jahren im Beauty- und Wellnessbereich tätig. Als gelernte Visagistin habe ich in meinen Anfangsjahren als Make-up Artist mit Models und Fotografen gearbeitet.

Ab dem Jahr 2012 arbeitete ich als SPA-Manager auf Privatjachten und absolvierte diverse Aus- und Weiterbildungen im Bereich Massage und Beauty. Unter anderem schloss ich eine international anerkannte Ausbildung zur Thai-Massage Lehrerin an der TMC in Chiang Mai ab.

Am 15.3.2020, zu einer Zeit als Anspannung und Nervosität allgegenwärtig waren, haben wir es geschafft, mit der Unterstützung der IMA (International Massage Organisation), den ersten Schweizer Massage-Wettbewerb zu veranstalten. Dort habe ich meine erste Gold Medaille in der Kategorie Freestyle Western gewonnen.

Seit 2019 habe ich Kreuzlingen, bei Physiotherapie Vitabalance gearbeitet und freue mich, Sie in meiner eigenen Praxis an der Flurstrasse 3 in Sirnach begrüssen zu dürfen.“

Das Angebot von Anastasiya findest du unter folgendem Link: AYA Massage & Beauty

Schatzkiste der Erinnerungen

Stell dir vor alles was du je erleben wirst, hinge als Blätter am Baum deines Lebens. Solange die Erlebnisse dort hängen, hast du sie noch vor dir. Sind sie vorüber, fallen sie wie Blätter vom Baum. Wie Laub im Herbst verändern sie ihre Farben und ihre Formen. Irgendwann beginnen sie in Stücke zu zerfallen. Und so geschieht es auch mit deiner Erinnerung

Kennst du das? Du hast zusammen mit einer Freundin oder einem Freund etwas erlebt. Beim Schwelgen in Erinnerungen einige Monate oder gar Jahre später stellst du allerdings fest, dass ihr euch nicht einigen könnt, wie genau sich das Ganze zugetragen hat. Oder hast du wie ich eine Tante Rosa und einen Onkel Franz? Jedes Mal, wenn meine Tante etwas erzählt, korrigiert mein Onkel sie schon nach dem zweiten Satz. Schliesslich diskutieren die beiden darüber, ob sie das neue Sofa nun 1968 oder 1971 gekauft haben. Ob es am Tag der Lieferung geregnet hat oder nicht und ob Onkel Franz tatsächlich das Sofa ganz alleine in den 3. Stock tragen musste. Die eigentliche Erinnerung, die Tante Rosa mir erzählen wollte, wird dabei zur Randerscheinung. Dafür werde ich zum wiederholten Male Zeugin eines Ehestreits über lang vergangene Begebenheiten.

Neulich fuhr ich in die Gegend, in der ich aufgewachsen bin um zu wandern. Als ich zum Parkplatz zurückkam, zog eine riesige Linde meine Aufmerksamkeit auf sich. Es wurde mir bewusst, dass dieser Baum da schon stand, als ich ein kleines Mädchen war. Plötzlich waren sie da: Ein ganzer Strauss voller Erinnerungen. Und während ich ihnen nachhing, fragte ich mich plötzlich, ob sich meine Geschwister wohl an die gleichen Erlebnisse erinnerten? Und würden unsere Erinnerungen übereinstimmen, wenn wir sie austauschen würden? Während meiner Überlegungen betrachtet ich den grossen Baum mit seinen vielen Blättern und plötzlich war mir klar, warum Erinnerungen immer nur einen Teil der Wahrheit wiedergeben.

Unser Leben ist wie ein Baum. Die Blätter symbolisieren all die Momente, Geschichten und Ereignisse, die wir erleben. Haben wir eine Situation durchlebt, fällt das Blatt vom Baum. Augenblicklich beginnt es sich ganz langsam zu verändern. Die Farbe und auch die Form sind bald nicht mehr die gleichen wie damals, als das Blatt noch am Baum hing. Die schönsten Blätter sammeln wir auf. Weil sie uns so gefallen wollen wir sie behalten und aufbewahren. Der Veränderungsprozess geht aber unaufhaltsam weiter. Die Blätter sind irgendwann so trocken, dass sie in Stücker zerfallen. Und in immer kleinere Stücke. Irgendwann ist nicht mehr ganz klar, wie die Stück einst zusammengehört haben. Und manchmal vermischen sich auch Teile von verschiedenen Blättern und somit vermischen sich auch die Erinnerungen.

Die Erkenntnis, dass meine Erinnerung wie eine Schatztruhe voller Blätter ist, deren Formen und Farben sich verändern und schliesslich zerfallen, hat mir vor Augen geführt, dass ich ganz grosszügig loslassen darf. Mich an keine Erinnerungen klammern muss. Und trotzdem meine Schatzkiste haben kann. Im Bewusstsein, dass sich darin Geschichten befinden, die vielleicht genauso waren, vielleicht aber auch nicht. Ganz egal, ob sich etwas so zugetragen hat oder nicht: Hauptsache ich habe eine Erinnerung daran. Und wenn ich das nächste Mal mit meiner Freundin nicht einig bin, wie das auf der Reise nach Rom im Frühling 2003 nun wirklich war, freue ich mich einfach darüber, dass wir zwei spannende und schöne Geschichten darüber zu erzählen haben.

Weisheit statt Nonsens

«Das Mysterium und der Nonsens sehen auf den ersten Blick gleich aus.»

René Margritte

Unser Leben ist ein Mysterium. Nämlich ein geheimnisvolles, mit dem Verstand nicht ergründbares Geschehnis. Nonsens ist etwas Unsinniges, Sinnloses. Allzu oft erscheint das Leben den Menschen genauso. Als mystischer Unsinn. Aber es gibt Menschen, die das Geheimnis des Lebens gelüftet zu haben scheinen. Solche Menschen bezeichnen wir als weise. Weisheit beinhaltet über die Intelligenz hinaus Eigenschaften wie Empathie, Mitgefühl, Anteilnahme und Reife im Umgang mit den eigenen Gefühlen. Weisheit kann sinnvoll mit Widersprüchen umgehen. Sie lässt sich nicht täuschen, sondern lässt sich auf die Tiefe hinter den Fakten ein. Weisheit strebt nach dem Lebensglück möglichst vieler. Den Weisen erschliesst sich der Sinn des Lebens und sie verfügen über einen feinen Sinn für Humor, den sie aus ihrer Fähigkeit gewinnen, innere Distanz zu den Dramen des Alltags zu halten. Weise Menschen gelten als ruhig, besonnen, wissend und zufrieden. Hand aufs Herz: Möchtest du nicht auch so sein?

Die Wege zur Weisheit sind verschlungene Pfade. Es gibt leider keine beschilderte Autobahn dorthin. Der erste Schritt ist jedoch ein kleiner und er liegt genau vor deiner Nase: der Schritt näher zu dir selbst! Versuchs mal mit Fantasie!

Fantasie? Das ist doch Nonsens! Etwas für Kinder. Aber stimmt das wirklich? Albert Einstein soll gesagt haben: «Fantasie ist wichtiger als Wissen. Denn Wissen ist endlich.»

Fantasie ist die Fähigkeit jenseits vorgespurter Pfade zu denken. Losgelöst von starren Regeln etwas entstehen zu lassen. Die Möglichkeit in andere Rollen, Situationen und Umstände zu schlüpfen und damit neue Empfindungen zu erleben. Fantasie bringt Farbe, Gefühle und neue Perspektiven mit sich. Damit eröffnen sich neue Wege. Träume, Visionen und Bilder erweitern unseren inneren Schatz und die Möglichkeiten unser Leben zu gestalten.

Das Spiel mit der Realität, Mythen, Geschichten, Philosophen, Weise und Narren: Sie alle schaffen ein Gegengewicht zur Welt der Fakten in der wir leben. Siebringen dir, was uns als Menschen und als Gesellschaft abhandengekommen ist: Ein Gefühl für dich selber und für andere, die Fähigkeit deine (Denk-)Muster zu erkennen, zu erweitern und zu transformieren. Damit regulierst du Spannungen und reduzierst Stress mit all seinen Symptomen und Folgeerscheinungen. Gleichzeitig erweiterst du deine Fähigkeit mit deinen Erlebnissen und Gefühlen konstruktiv umzugehen und erlangst immer mehr Weisheit.

Gerne Begleite ich dich ein Stück auf deinem Weg zu mehr Weisheit! Während 19 Wochen HumorTraining lernst du deine Spielfreude und deine Fantasie zu reaktivieren. Du gewinnst Distanz zum inneren Drama und damit unweigerlich an Weisheit.

Oder du nutzt mit Mamatanga Hari meine Intuition. Lass dich beim Erkennen deiner inneren Wahrheit unterstützen. Ich mache für dich die nächsten Schritte sichtbar und unterstütze dich dabei sie zu gehen. Durch die gewonnene Klarheit kommst du deiner inneren Weisheit näher!

Lass dich von meinem Angebot bewegen!

Zeit, den Pullover zu wechseln

Wenn wir auf die Welt kommen, erhalten wir unseren Pullover. In dem ist alles eingestrickt, was wir an Prägungen, Überzeugungen und Vorstellungen von unserer Familie, unserem Umfeld und dem gesellschaftlichen und kulturellen Umfeld mitnehmen. Oft merken wir gar nicht, wie dieser imaginäre Pullover uns im Leben bremst und daran hindert, in unsere Kraft zu kommen, unseren eigenen Weg zu gehen. Wenn wir vom vorgetrampelten Pfad abkommen, zwickt uns der Pulli, als wären wir damit an einem Nagel hängengeblieben. Oft gehen wir dann schnell zurück auf die gewohnte Spur um ja nichts kaputt zu machen und uns nicht zu verletzen.
Glücklich und frei wirst du, wenn du realisierst, dass du einen Pullover trägst, den du dir nicht selber ausgesucht hast und dich traust, einen neuen zu stricken. Deinen eigenen. Es dürfen durchaus auch Fäden aus dem bisherigen Pullover mit verarbeitet werden. Aber nur die, die du dir selber aussuchst. Den Rest kannst du entsorgen. Wenn du den Mut aufbringst, dich „neu einzukleiden“ und somit deine dich einengenden Maschen auftrennst, wird alles für dich möglich!

Der Problemlöser

Es war einmal ein Mann, der nach einer Lösung für sein Problem suchte. So sehr er sich auch bemühte, er konnte sie nicht finden. Er suchte immer heftiger, immer verbissener, immer schneller und fand sie doch nirgends.

Die Lösung ihrerseits war inzwischen schon ganz ausser Atem. Es gelang ihr einfach nicht, den Suchenden einzuholen, bei dem Tempo, mit dem er hin und her raste, ohne auch nur einmal zu verschnaufen oder sich umzusehen.

Eines Tages brach der Suchende mutlos zusammen, setzte sich auf einen Stein, legte den Kopf in die Hände und wollte sich eine Weile ausruhen.

Die Lösung, die schon gar nicht daran geglaubt hatte, dass der Suchende einmal anhalten würde, stolperte mit voller Wucht über ihn. Und er fing auf, was da so plötzlich über ihn hereinbrach und entdeckte erstaunt, dass er die Lösung in den Händen hielt.

aus «Goldene Äpfel – Spiegelbilder des Lebens»

Kennst du das? Du steckst irgendwo fest, bemühst dich weiter zu kommen, aber so sehr du auch strampelst und dich bemühst, du kommst nicht vom Fleck. Oder vermeintliche Lösungen bringen dich nach kurzer Zeit doch zurück zum gleichen Problem.

Oft sind wir so verbissen unterwegs, dass wir gar nicht mehr erkennen können, was für Möglichkeiten und Lösungen da sind. Oder wir rennen vor ihnen davon. Weil wir gelernt haben, dass wir „was tun müssen“ und „es doch nicht so einfach sein kann“ oder, weil wir uns insgeheim vor den Konsequenzen einer Lösung fürchten.

In Bewegung zu kommen ist wichtig, wenn du realisierst, dass du feststeckst oder sich dir eine Herausforderung in den Weg stellt. Dich aber zuerst umzuschauen, macht Sinn, wenn du dich nicht wie der Suchende aus der Geschichte vergebens verausgaben willst.

Ich zeige dir, wie du dich aus deiner verbissenen und festgefahrenen Situation löst und helfe dir, die nötigen Schritte zu erkennen, die es zu gehen gilt um ein Hindernis leicht und erfolgreich zu überwinden. Dabei überlasse ich es dir, ob du dich für den humorvollen, heiteren oder den intuitiven Ansatz entscheidest. Du gelangst auf beiden Strassen zum gleichen Ziel. Warte nicht auf ruhigere Zeiten! Übernimm die Verantwortung für dein Leben und melde dich noch heute für einen Termin bei mir!

Ich freue mich von dir zu hören!

Herzliche Grüsse

Sibylle

Lebensmuster

Trotz den immer wieder kühlen Temperaturen ist es Frühling. Die Zeit für einen Neubeginn und kraftvolles Wachstum. Dazu eine Geschichte zum Schmunzeln und darüber nachdenken.

Lebensmuster

Ein Passant trifft auf einen Mann, der am Strassenrand steht und voller Trauer weint und schluchzt. Das berührt ihn sehr und er möchte diesen trösten. So fragt er den Mann nach dem Grund seiner Trauer. «Ach, ich Unglücklicher», jammert der Angesprochene verzweifelt, «seit Jahren nehme ich immer diesen Weg, morgens auf dieser Strassenseite zur Arbeit und abends auf der anderen Strassenseite wieder zurück nach Hause. Tag für Tag in gewohnter Zuverlässigkeit, und niemals bin ich vom Weg abgewichen.» Nach einem tiefen Seufzer setzt er weiter fort: «Heute nun, unterwegs zur Arbeit, sehe ich, dass man auf der anderen Strassenseite eine Baugrube ausgehoben hat. Ich werde also am Abend auf dem Heimweg in die Grube fallen. Ist das nicht ein Unglück?» Kambiz Poostichi

Wie sieht es mit deinen Lebensmustern aus? Wie beweglich bist du in deinem Alltag? Wie bunt ist dein Leben?

Möchtest du deinen Alltag «entrümpeln»? Bist du bereit überholte Verhaltensmuster zu erkennen und zu entsorgen oder jammerst du lieber über das Unglück, das dir bevorsteht?

Es braucht viel weniger Zeit, als du vielleicht denken magst, um grundlegende Veränderungen zu bewirken. Ich unterstütze dich dabei Klarheit zu erlangen und mit Leichtigkeit die anstehenden Schritte zu tun. Melde dich bei mir, wenn du bereit bist, dein Glück in die eigenen Hände zu nehmen.

Onkel George

Ein Ehepaar kehrte von der Beerdigung von Onkel George zurück. Er hatte zwanzig Jahre bei ihnen gelebt und war eine solche Nervensäge gewesen, dass er beinahe ihre Ehe ruiniert hätte.
«Ich muss dir etwas sagen, mein Schatz», sagte der Mann. «Wenn nicht meine Liebe zu dir gewesen wäre, hätte ich mich nicht einen einzigen Tag mit deinem Onkel George abgefunden.» «
Mein Onkel George», rief sie entsetzt. «Ich dachte, es wäre dein Onkel George!»

aus „Goldene Äpfel“ von Kambiz Poostich (Hrsg.)

Hast du auch einen Onkel George in deinem Leben? Das sind selten wirklich einzelne Personen. Vielmehr sind es Umstände, Prägungen und Glaubenssätze, die dazu führen, dass wir Dinge tun, die wir eigentlich gar nicht tun wollen. Weil wir meinen, es müsse so sein. Diese «Onkel Georges» verbrauchen viel Energie, die uns an anderen Orten fehlt. Es lohnt sich also, sie aufzuspüren. Manche können wir getrost vor die Tür stellen. Mit anderen können wir lernen so umzugehen, dass sie uns keine Energie mehr rauben. Dafür brauchst du nicht deinen Lebensweg zu ändern, sondern darfst anfangen, deinen Weg auf neue Weise zu gehen.

Mit Mamatanga Hari kannst du deine Energiefresser aufdecken und lernst, wie du mit ihnen umgehen kannst damit dir mehr Energie bleibt für die Dinge, die dir am Herzen liegen.

Möchtest du mehr darüber erfahren? Besuche unverbindlich den Informationsabend am Donnerstag, 14. März 2019 um 20 Uhr in meiner Praxis. Ich freue mich auf deinen Besuch!

Liebe Grüsse

Sibylle